Soziales Quartier Vallendar

Über Soziales Quartier Vallendar

Seit Februar 2018 sind wir mit unserem Quartiersmanagement in Vallendar vor Ort aktiv. Unsere Quartiersmanager arbeiten getreu unseres Mottos "MIT ALLEN - MITten in VALLENdar" an verschiedenen Projekten, die das Zusammenleben und das Älterwerden in Vallendar erleichtern sollen. Mit der Unterstützung von vielen Kooperationspartnern wurden einige Projekte bereits erfolgreich angestoßen und abgeschlossen. Das Modellprojekt wird gefördert von der Deutschen Fernsehlotterie. Haben Sie eine Idee für ein gelingendes Miteinander in Vallendar? Dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

Quartiersprojekt Vallendar

Veranstaltungen und Projekte im Quartier

1. Solidaritätsplattform in der Corona-Krise. Hilfsangebote von Mensch zu Mensch


Das Quartiersmanagement Vallendar hat wegen der aktuellen Corona-Krise eine digitale Plattform für die Vernetzung und den Aufbau von gegenseitigen Hilfen organisiert, damit Menschen in der Stadt und Verbandsgemeinde Vallendar, die zu den Corona-Risikogruppen gehören Unterstützung finden können. Besonders sind ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen von diesen Einschränkungen betroffen. Auch Eltern sind zurzeit häufig mit der Frage der Kinderbetreuung beschäftigt.

In diesen schwierigen Situationen möchte das Soziale Quartier Vallendar mit seinen Kooperationspartnern für die Menschen in Vallendar und Umgebung Hilfsangebote vermitteln. Über Facebook, WhatsApp und nebenan.de wurde eine digitale Plattform eingerichtet, damit Menschen aus Vallendar und Umgebung Unterstützung erhalten - gleichzeitig wirbt die Plattform auch dafür, dass Menschen ihre Hilfe anbieten können.

Mögliche Hilfsangebote wären:

  • Unterstützung und Vermittlung von Einkäufen und Besorgungen aus der Apotheke
  • Organisation von Kinderbetreuung
  • Telefonische Begleitung in einer Zeit der sozialen Isolation
  • Spaziergänge mit dem Hund

Ziel ist ein koordiniertes bürgerschaftliches Engagement mit einer gemeinsamen und vernetzenden Plattform, als Ausdruck, dass Menschen nachbarschaftlich und solidarisch zu einander stehen und helfen.

Eine Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern hat sich bereits registriert und die ersten Hilfeleistungen konnten erbracht werden.

2. Auf Rädern zum Essen

Seit Juli 2018 treffen sich jede Woche bis zu 30 Menschen aus der Verbandsgemeinde Vallendar um gemeinsam im Seniorenheim St. Josef zu essen und Zeit miteinander zu verbringen. „Auf Rädern zum Essen“ bedeutet, dass sich die Teilnehmer auf den Weg machen, um gemeinsam zu essen, anstatt allein zu Hause. Bei Bedarf werden die Teilnehmer zu Hause abgeholt und wieder zurückgefahren. Aus den anfangs acht Teilnehmern ist schnelle eine Gruppe von bis zu 30 Personen geworden, die sich nicht nur zum Essen treffen, sondern gemeinsame Ausflüge unternehmen und sich bei Vorträgen über interessante Themen informieren. Vier ehrenamtliche Helfer unterstützen das Projekt und tragen Sorge dafür, dass die Teilnehmer gefahren werden, die Räumlichkeiten hergerichtet sind und das Essen ausgegeben wird.

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3. Filmabend für SeniorInnen

Am 06. Februar 2020 wurde das evangelische Gemeindezentrum auf dem Mallendarer Berg zum Lichtspielhaus. Das Soziale Quartier und der Pflegestützpunkt Vallendar luden ein, zum gemeinsamen Filmerlebnis. Mit Salzgebäck, Popcorn und Feuerzangenbowle wurde der gleichnamige Film mit Heinz Rühmann vorgeführt. Über 20 Menschen sind der Einladung gefolgt und schwelgten gemeinsam in Erinnerungen über die eigene Schulzeit oder von Kinoerlebnissen in der Vergangenheit. Die durchweg positive Resonanz der Zuschauer macht Lust auf mehr. So werden bestimmt weitere Filmvorführungen in geselliger Runde folgen.

4. Eine Million Sterne haben den Platz vor dem Rathaus der Verbandsgemeinde Vallendar erleuchtet

Zum zweiten Mal hat sich das Modellprojekt Quartiersentwicklung Vallendar an der Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“ von Caritas international am Samstag, den 16.Novemeber 2019 beteiligt.

Weit über 100 Menschen aus der Stadt Vallendar sind der Einladung der Quartiersmanager gefolgt und haben den Platz vor dem Rathaus der Verbandsgemeinde in ein leuchtendes Lichtermeer verwandelt, um sich mit Menschen in Not zu solidarisieren.

Das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes ruft seit mehr als 15 Jahren zu der Aktion bundesweit auf, um ein Zeichen für Menschen in schwierigen Lebenssituationen zusetzen. Im Mittelpunkt der Aktion stand dieses Jahr das Land Jordanien. Aus den Kriegs und Krisengebieten des Iraks und Syriens stammen die meisten Flüchtlinge, die nach Jordanien gelangen. 90 % der geflüchteten Menschen leben in extremster Armut.

Mit zahlreichen Kooperationspartnern aus der Stadt Vallendar hat das Quartiersmanagement zu dem Abend eingeladen und gemeinsam gestaltet:

Flüchtlinge aus dem Raum Koblenz haben sich zu einer Band zusammengefunden, die sich „Tonspuren“ nennt. Die interkulturelle Musikgruppe hat mit ihrer Musik für eine gute Stimmung auf dem mit Kerzen erleuchteten Platz gesorgt. Der Jugendclub Vallendar hat einige Tänze eingeübt, die für große Begeisterung beim Publikum gesorgt haben, sodass die Jugendlichen dem Aufruf zur Zugabe gerne nachgekommen sind. Albert Ahanda vom Kirchenchor Cäcilia hat das musikalische Programm mit seinem wunderschönen Querflötenspiel abgerundet. Der Förderverein vom Seniorenheim St. Josef hat wie bereits im letzten Jahr mit Glühwein die Gäste bewirtet, die das heiße Getränk an dem doch recht kalten Abend gerne getrunken haben. Die Flüchtlingshilfe der Evangelischen Kirchengemeinde hat ganz spontan frische Falafel gebacken, die reißenden Absatz bei den Gästen fanden.

Bemerkenswert ist, dass über alle Generationen, Nationalitäten und Konfessionen hinweg an dem Abend Solidarität mit Menschen die in Not sind gezeigt wurde.

Mit einem guten Spendenergebnis für die Aktion „Eine Million Sterne“ war die Solidaritätsaktion ein großer Erfolg.

5. Vernissage „hier und anderswo“ im Sozialen Quartier Vallendar

Am 24.10.2019 wurde im Seniorenheim St. Josef die Bilderausstellung „Hier und anderswo“ mit einer Vernissage eröffnet.

Viele Menschen aus dem Quartier Vallendar sind der Einladung der Quartiersmanager gefolgt und die Cafeteria des Seniorenheimes war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Künstlerin Ute Hofmann-Gill nimmt seit 1980 erfolgreich an zahlreichen Malkursen teil und hat seitdem bereits an mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen mitgewirkt. Für die Künstlerin gibt die Natur in ihren vielfältigen Erscheinungsformen die schönsten Impulse zum Malen von Bildern mit Aquarellfarbe und Pastellkreide.

Zum Gegenstand ihrer farbintensiven Darstellungen zählen unter anderem leuchtende Rapsfelder, Blumen und Gärten, die in voller Blüte stehen. Ein besonderes Augenmerk legt die Hofmann-Gill auf das „Daneben“, wie z. B. ein Hausboot, ein roter Stuhl oder eine Haustür. Diese Ausschnitte bringt sie in ihrem Stil mit intensiven Farben auf Papier.

Die Arbeiten entstehen auf individuellen Reise durch ganz Deutschland und beim Aufenthalten in verschiedenen Sommerakademien.

Der Quartiersmanager Herbert Berend stellte in seiner Begrüßungsrede fest das sich die Künstlerin einen Blick für das Detail und das Daneben bewahrt hat. Das sind auch wichtige Punkte bei der Quartiersarbeit. Denn oftmals genügen kleine Dinge um Menschen miteinander in Kontakt zu bringen. Diese kleinen Dinge verändern dennoch oftmals das Leben eines Menschen zum Positiven.

Musikalisch wurde die Vernissage mit stimmungsvoller Gitarrenmusik von Günter Ratzke umrahmt.

Ein weiterer Höhepunkt der Vernissage war eine Lesung, vorgetragen von Ilse Diewald, Vorsitzende der KFD Vallendar. Aus einem Buch von Arno Surminski hat sie "Die Reise nach Nikolaiken und andere Geschichten" gelesen. In der 10-minütige Geschichte wurde von Oma Kossaks Reise mit der Eisenbahn in die masurischen Weiten erzählt. Die Geschichte war sehr humorvoll und geprägt von der Liebe zu den besonderen Menschen in Masuren.

Quartiersmanager Frank Straßel dankte der Künstlerin mit einem Blumenstrauß herzlich dafür das die Bilder bis zum Frühjahr 2020 im Seniorenheim St. Josef zu sehen sind. Im Anschluss an die Vernissage hatten die Gäste Gelegenheit sich mit einem Glas Sekt die eröffnete Bilderausstellung anzusehen und über das Betrachten der Kunst miteinander in Kontakt zu kommen.

6. Seniorenmesse 2019

Am 06.04.2019 wurde die erste Seniorenmesse in Vallendar eröffnet. Die Messe punktete unter dem Motto „Mitten im Leben“ mit umfassenden Informationen und Beratungen für ältere Menschen sowie deren Angehörige rund um das „gut Älterwerden“ in Vallendar und Umgebung. Das Wetter war perfekt, die Stimmung bestens. Alle 29 Aussteller hatten sichtlich Freude daran, den etwa 400 Besuchern zu ihren individuellen Fragen und Problemen Rede und Antwort zu stehen. Die Bandbreite der Beratungen reichte von Hören und Sehen bis hin zum altersgerechten Umbau der Wohnung. Die Experten zeigten Möglichkeiten auf, stellten gezielt Hilfsnagebote vor und gaben nützliche Anregungen. Initiiert wurde die Veranstaltung vom Quartiersmanagement Vallendar in Kooperation mit der Stadt Vallendar, der Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS/DER PARITÄTISCHE) und dem Pflegestützpunkt Bendorf/Vallendar.

Während sich Interessierte im Foyer und im kleinen Saal der Stadthalle von Stand zu Stand schlängelten, durfte im ersten Obergeschoss aktiv mitgemacht werden bei Gedächtnistraining, Demenzparcours oder Yoga auf dem Stuhl. Zum abwechslungsreichen Rahmenprogramm der Veranstaltung zählten des Weiteren Vorträge zum Thema Schlaganfall, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, gemeinschaftliches Wohnen vor dem Pflegebedarf und Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. In zwei angebotenen „Kommunikationsbereichen“ konnte entspannt geplaudert sowie Kaffee und Kuchen verzehrt werden. Die Arbeiterwohlfahrt verteilte im Rahmen von „Essen auf Rädern“ kostenlos eine leckere Gulaschsuppe – und alles ging weg. Nicht nur für Senioren bot die Messe einen echten Mehrwert. Auch der Nachwuchs kam beim Glücksrad der Marien-Apotheke und der Residenz Humboldthöhe sowie deren Popcornmaschine voll auf seine Kosten. Die Besucher zeigten sich begeistert, auch von den Ausstellern war viel Lob zu hören.

Die Seniorenmesse 2020 musste leider aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

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